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Manchmal ist es ja auch ein Ende, das einen Neuanfang ermöglicht.

In meinem Fall ist es Posterous gewesen, die ihren Dienst nun zum 30.04.2013 eingestellt haben (Danke nochmals an Twitter) und nun habe ich mich halt doch wieder meinem Blog gewidmet und ihn auf “eigenen” Boden gestellt.

Es heißt also: Neues Spiel, neues Glück und ich hoffe, dass meine Beiträge nun doch etwas häufiger erscheinen, als in den Jahren zuvor.

Bis bald.

Es ist schon interessant, welche Seiteneffekte ein “kleines” Update haben kann.

Es ist mir vor Kurzem in den Sinn gekommen, dass es möglicherweise gut sein könnte, mein Serververwaltungs-Tool Plesk (vorher Version 10.0.1) wieder mal auf den neusten Stand (Version 10.3.1) bringen zu lassen. Ich sage das extra so passiv, weil nun auch Parallels es hinbekommen hat, diese Updates nahezu ohne Eingriff seitens des Nutzers zu ermöglichen.

Danach sah auch alles super aus und augenscheinlich fehlt auch dem eigentlichen Plesk nichts aber dafür trat nun ein seltsames Missverhalten auf: ich bekam einen 500er-Fehler beim Upload nur kleinster Dateien (es sollte sich herausstellen, dass 130kb da die Grenze war).

Nach langer Suche fand ich das Problem: anscheinend gibt es eine Version des Apache 2, welche die Standard-Upload-Größe auf 131072 byte festlegt. Es gibt also nun DREI potenzielle Stellen, an denen man sich mit der Upload-Obergrenze auseinandersetzen kann und wohl auch muss:

post_max_size = 150M
upload_max_filesize = 150M
FcgidMaxRequestLen 157286400

Interessanterweise hat das Internet auch schon solches Verhalten im Jahre 2010 dokumentiert (siehe z.B. hier). Wer weiß warum – ich bin jedenfalls dankbar für die richtige Wegweisung.

ACHTUNG! – der Apache hat einen geänderten Syntax für fast FastCGI-Modul!

Der Zwang zur frühen Abreise hatte anscheinend auch was Gutes: wir kamen im Gegensatz zu den Frauen und Benjamin gut durch, obwohl der McDonald’s in Irschenberg so voll war, dass man auch andere Schlüsse hätte ziehen können ;-) .

Vollkommen fertig sind wir dann gegen 1 Uhr angekommen und ins Bett gefallen. Das war also der krönende Urlaubsabschluss. Hatte ich mir eigentlich anders vorgestellt. Der Urlaub, übrigens, war wirklich vorbei, denn heute war ich den ganzen Tag mit Viren suchen und (mehr oder weniger erfolgreich) bekämpfen und dem erneuten IT-Umbau der PRaxis meiner Eltern beschäftigt. Dr. Kaatz – es gibt immer etwas zu tun.

Mein heutiger Dank geht dabei an Ubuntu – Freunde, ihr macht es einem RAID-unerfahrenen Admin echt leicht, ein Software-RAID einzurichten. Danke dafür! Und Gute Nacht.

Was will man sagen – da fährt man unzählige Tornante hoch und runter, schlängelt sich an den unmöglichsten Stellen an Lastern vorbei und meistert halsbrecherisch die unmöglichsten Steigungen und dann wird ein kleiner Baum zum Verhängnis.

Gestern hatten wir eine Begegnung der besonderen Art, die nun meinen Vater und mich zur vorzeitigen Abreise zwingt. Es ist zwar nur die Abdeckung der Rückleuchten und alles funktioniert noch wunderbar aber wer weiß wie lang und wie viel trotzdem gebaut werden muss. Daher treten wir in ca. zwei Stunden die Heimreise an mit dem Ziel, schon Morgen eine Werkstatt aufsuchen zu können. 

Ein Glück ist das am vorletzten Tag passiert und alle sind heile. Kenne sehr viel blödere Beispiele.

Bis bald also in Deutschland.

Ps.: Jetzt fängt da noch so richtig an zu regenen und die beiden Frauen sind zu einer Canyon-Tour aufgebrochen. Naja, sie werden ja kompetent geführt. Hoffentlich wird die Fahrt wenigstens halbwegs trocken … die eintretende Abkühlung ist jedoch sehr willkommen.

Lost Internet connection

Es ist schon seltsam, wie unruhig man wird, wenn das Internet mal “nicht da” ist. Das Leben scheint langsamer zu verlaufen – ständig unterbrochen durch das nervöse Aufrufen der “berühmten” Testseite www.heise.de . Ein sicher sehr entwürdigender Anblick. Und dann steht da ein Informatiker und kann nicht mal testweise den Reset-Knopf drücken (denn so viel habe ich von “The IT-Crowd” gelernt, dass zu 98% der Fehler die Lösung “have you tried to turn it off and on again?” heißt). Nach “nur” zwei Tagen konnte ich dann aber den Eigentümer mit meinem “perfekten” Italienisch davon überzeugen, sein System neu zu starten und siehe da – es ging wieder. 

Nach dieser Aktion haben wir hier jedoch größere Lastprobleme – was aber auch an dem ständigen Upload unserer Bilder von unterschiedlcihen Devices aus in die Wolke liegen könnte.

Die Verbindungsprobleme haben meine Aktivitäten hier im Blog sehr unterdrückt und daher jetzt eine kleine Zusammenfassung vieler ereignisreicher Tage:

Schloss-(Tor-)Tour

Wenn man einen Reiseführer über das Nonstal und darüber hinaus aufschlägt, trifft man mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auf die Beschreibung einer Burg oder eines Schlosses. Wir haben mehrfach versucht, ein solches zu besichtigen und interessanterweise blieb es bei zwei von drei Anläufen auch wirklich nur bei dem Versuch (daher gibt es von dem Besuch des Castel Cles größtenteils nur Wanderbilder in der Wolke). Anscheinend sind viele Castelli privat bewohnt und somit unzugänglich.

Eine Ausnahme war das Castel Pergine. Dort haben sich zwei Architekten zur “Unruhe” gesetzt und ein Hotel mit jährlich wechselnden Kunstprojekten aufgebaut. Benjamin, mein Vater und ich waren begeistert. Anna und meine Mutter haben sich lieber gar nicht erst dazu gesellt, sondern haben die ehrenvolle Aufgabe des “Mitbringselbeschaffens” in Trient übernommen. Vielen Dank für die Aufopferung ;-) . Fotos des Schlossbesuches gibt es wieder in der Wolke.

Lago di Tovel / Tovelsee

(Wikipedia-Link) Dieser Teil Italiens birgt einige spannende Details, auf welche man nur in den unnötigsten Momenten stößt. Eines davon ist, dass es eben nur die EINE Straße gibt – keine Umgehung, kein kurzer Umweg. Nur ein langer …. . Aber schlussendlich haben wir es dann doch geschafft. Wir waren da und hatten noch 500 Höhenmeter vom Parkplatz zum eigentlichen Ziel vor uns. Alle höher gelegenen Plätze waren schon voll. 

Jetzt zeigte sich jedoch ein zweites kleines Detail: viel besuchte und befahrene Orte besitzen hier oft Bus-Shutles. Das ist richtig toll! So erreichten wir entspannt und mit gut gelauntem Kind dieses tolle Panorama. Die Bild-Dokumentation der Tour um den See ist bei in der Picasa-Wolke zu finden.

Santuario di S. Romedio

(Wikipedia-Link) Die beschriebenen Bus-Shuttles sollten uns noch ein zweites Mal das Leben retten oder zumindest erleichtern. Die Aussicht auf eine erneute halsbrecherische Fahrt auf Straßen mit einer Autobreite und vielen Kurven ohne Einsicht aber inklusive Gegenverkehr trübte die Vorfreude auf den Besuch dieses vielstöckigen Klosters. Aber auch hier kamen wir in den unerwarteten Genuss einer Mitfahrgelegenheit. 

Bilder des Besuches gibt es wieder in der Picasa-Wolke zu besichtigen. Es ist ein Wahnsinn, was die Leute damals so gebaut haben! Da gibt es insges. SIEBEN Kirchen in einer und das übereinander auf einem Felsvorsprung. Es machte den Eindruck, als ob hier Numenorier am Werk waren. Daneben wurde mir diese Heiligenanbetung zunehmend suspekt. Es ist so traurig zu sehen, dass den Heiligen mehr zugetraut wird als dem direkten Gebet zu Gott. Dafür ist doch Jesus auf die Welt gekommen, oder? Aber, beschämt hat mich der Besuch auch, da viele Briefe und Bilder und Bemerkungen von solch einer Glaubenstiefe zeugen, die ich selbst nicht aufbrigen kann. 

Der Deutsche “Zipfel” Laurein

Einer meiner vorherigen Posts beschäftigte sich ja mit meiner vollkommen verqueren Vorstellung des Nonstales und der dort gesprochenen Sprache. Kurz vor Ende des Urlaubes hatten wir jetzt nun doch noch die Möglichkeit, eine deutsche Enklave zu besuchen – das Örtchen Laurein. Leider war unser Besuch dort aber so kurz, dass wir mit keiner einzigen Person wirklich Deutsch reden konnten. Aber die Natur und da speziell die Bergwiesen waren sehr schön  - ist ja keine Neuigkeit auf diesem wunderbaren Flecken Erde. Fotos findet ihr …. na ihr wisst schon wo. 

Kurze Anmerkungen zum Schluss

Die genannten Fotogalerien bestehe nicht allein aus meinen Bildern, sondern sind Zusammenführungen mehrerer Galerien. Da die Arbeit an den einzelnen Fotos noch nicht abgeschlossen ist, kann es sein, dass sich der Umfang der einzelnen Galerien im Laufe der Zeit ändert. Ein erneuter Blick nach ein paar Tagen kann also lohnend sein.

Heute war mal nix los – nur viel Kochen auf meiner Seite und dann viel Quatschen mit meinem Vater. Wir sind hier schon wieder so entspannt, dass wir beginnen, dienstliche Probleme zu diskutieren und unsere Rückreise und die folgenden Projekte zu planen. Einmal workaholic – immer workaholic ;-) . Anna, Benjmain und meine Mutter hatten etwas Pech bei ihrem kleinen Ausfug: zuerst war das Feibad geschlossen (für zwei Jahre) und dann war noch das Eiscafé seltsam ausgeschrieben. Naja, jetzt sind alle wieder da und draußen regnet’s – inclusive Regenbogen.

Nun sind wir ja schon fast eine Woche hier in Italien und gestern erzählte eine Frau, dass seitdem wir da sind, das Wetter besser wurde. Also, dafür hätte ich echt mehr Dankbarkeit erwartet ;-) Aber ernsthaft: so viel Herzlichkeit habe ich selten irgendwo erlebt. Alle sind freundlich und nett und sogar die Autofahrer zeigen selbst für meine Fahrweise Verständnis oder zumindest Duldung. 

Apropos Fahrweise: 80% der Fahrtstrecke besteht aus Kurven. Und das deutsche Verständnis von Kurve kommt längst nicht an das heran, was wir hier jeden Tag erleben. Ganz spannend wird es, wenn man in einer Kurve die 360 Grad-Marke überschreitet und dabei noch Gegenverkehr ausweichen muss. Das sind Momente, an denen man dankbar für die wunderbare Technik des Automatikgetriebes wird.

Überhaupt sind Straßen hier eher für ein anstatt für zwei nebeneinander fahrende Autos gebaut worden. Ganz besonders spannend sind hier die Fahrten bei Nacht. Da werden selbst die 5km von Fondo nach Brez zu einem (gefühlt) abendfüllenden Spannungserlebnis.

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Die Region, in die es uns verschlagen hat, ist nicht wirklich das, was ich mir unter Südtirol vorgestellt hatte.
1. nahezu keiner versteht Deutsch – schlecht, wenn man sich vor Fahrtantritt unzureichend informiert hat
2. man trifft wenig Ausländer

Wir erleben hier, dass die Orte einfach NUR italienisch und die Attraktionen wenig überlaufen sind. Schon schön, wenn nicht die blöde Verständigung wäre ;-) Aber das liegt ja wohl eher an der schlechten Vorbereitung meinerseits.

Gestern waren wir am Lago di Santa Guistana – zumindest haben wir das versucht, sind jedoch kläglich an der Fehlenden Auszeichnung gescheitert. Aber zumindest haben wir in der angrenzenden Stadt Cles einen Supermarkt gefunden und uns dort mit allem eingedeckt, was wir meinten, nötig zu haben. (Schon toll, dass es hier Dinge gibt, an die man in D nicht mal im Traum denken würde – Büffelmozarella im Aldi – hach!)

Heute stand ein Besuch im Canyon von Fondo an: (Picasa-Album)

Man sagt, dass sich dort die Lufttemperatur im Laufe des Jahres nur wenig merklich ändert. Ich konnte nur bestätigen, dass es trotz Sonnenschein richtig kalt war – ob das schon ein Beweis ist, ich weiß es nicht ;-) Die Tour jedenfalls war wunderschön und das Essen ein toller Abschluss. Ein positiver Nebeneffekt des Ausflugs war auch, dass Benjamin nahezu sofort einschlief – so viel ist er gelaufen.

Am Nachmittag hatten wir eigentlich vor, das Castel S. Anna zu besuchen. Gefunden haben wir es jedoch nicht und so müssen wir wohl an einem anderen Tag wieder kommen und es von neuem versuchen. Äpfel haben wir nun jedoch schon mehr als genug gesehen.

 

 

Seltsam spannende Tage liegen hinter mir und seltsam unbestimmte Tage scheinen noch zu folgen. Die Einsätze bei der Allianzkonferenz 2011 waren gefüllt mir tollen Erfahrungen und endlosem göttlichen Segen. Nur so richtig freuen und in Erinnerungen schwelgen ging nicht – dafür lag eine zu große Fahrt vor mir und meinem Vater. So wurde Euphorie von nervöser Spannung überlagert – komische Sache das.

Die ersten 5 Stunden Fahrt waren dank McCafé entspannt und verliefen ohne Zwischenfall – die Reise durch Österreich und die Überquerung des Brennerpasses nicht! Regen, Dunkelheit und nicht reflektierende Straßenmarkierungen gaben mir den Rest. Irgendwann habe ich kapituliert und doch meinen Vater ans Steuer gelassen. Und siehe da – es hörte auf zu regnen.

Passüberquerungen sind was Seltsames. Ich bin noch nie in so kurzer Zeit so viele Kurven gefahren und habe so viele Höhenmeter überwunden. Schon beeindruckend, wie man hier in den Dolomiten Straßen zu den entlegensten Ortschaften gebaut hat!

Nach insgesamt 9,5h hatte dann doch auch diese Reise ein Ende gefunden. Gott sei Dank!

Jetzt sind wir nun als erweiterte Familie in zwei wunderschönen Ferienwohnungen und sehen dem Wetter beim sich bessern zu. Bin gespannt, was uns erwartet.

Bis bald.

– STS ist mir gerade abgestürzt, was mir die Chance gibt, doch schon früher den ersten echten Post zu beginnen ;-)

Vor Kurzem habe ich folgendes Video auf der Facebook-Wand eines Freundes gesehen:

Was ‘n Song! Was ‘ne Message! Videos bzw. Lieder dieser Art bringen mich manchmal sehr hart an meine emotionalen Grenzen. Warum? Ich habe oft nicht mal den Hauch einer Ahnung.

Was kann der Grund sein?
Die ansprechende und ruhige Musik? Sicher – aber andere Songs sprechen auch an und sind nicht im geringsten leise.
Die Bilder? Aber warum überwältigt es mich dann manchmal auch in der Bahn?

Ich bin mir sicher, dass es hier um mehr geht als um übertriebene Sentimentalität. Und dieses Phänomen betrifft nicht allein mich. (Zumindest hoffe ich das – sonst muss ich vielleicht doch noch zum Arzt? ;-) ) Warum sonst gibt es diese vielen Postkarten und Kalender und Bücher mit kleinen Sprüchen drin? Doch auch nur, weil sie uns auf eine Art und Weise ansprechen, die wir nicht retional erklären können und trotzdem gern lesen. Ich habe sogar mal eines von meiner Frau geschenkt bekommen, damit ich ihr daraus vorlese. (Cool, was?)
Meist machen die nackten Worte jener Aphorismen auch nicht mehr Sinn als eine nüchterne Abhandlung über Liebe, Vertrauen und Glück. Aber sie bringen eine Saite zum klingen, die sonst stumm bleibt.

Vielleicht ist es nicht so sehr das wie, sondern das wann und das warum, was beim Hören dieser Lieder oder Texte das Gemüt bewegt. Aber ganz ohne Inhalt geht es ja auch nicht. Der Weg ist das Ziel?

Möglicherweise ist ein Mann auch nicht wirklich fähig auf solch eine Weise über Emotionen zu schreiben. Ich sollte Anna dazu befragen und wer weiß, vielleicht gibt es hier dann noch eine Gegendarstellung.

Was mich persönlich jedoch gerade sehr beschäftigt ist, dass ich auch die Bibel als solch ein “Büchlein” betrachte. Ohne Zweifel ein toller Inhalt aber eben zu oft auch nicht mehr. Eine Sammlung von Aphorismen und Weisheitssprüchen gepaart mit Geschichten und endlosen Ahnentafeln. Mehr nicht.

 

Es ist seltsam, einen Blog zu beginnen. Im Grunde gab eben so richtig mit Inhalt … naja, wir werden sehen.

Es werden sicher drei Hauptthemen, um die sich alles hier drehen wird – im Grunde dreht sich auch ein Großteil meines Lebens um diese drei Dinge:

  1. Computer-Zeug – schließlich ist mein Tag voll davon
  2. Familie – sicher werde ich mich hier eher bedeckt halten aber mal sehen …
  3. Leben mit Gott – ein herausfordernder Teil meines Lebens und wer weiß, vielleicht gibt es auch da ja was zu erzählen

Ich bin gespannt, erwart’ es kaum und hoffe, ich muss mich nicht in ein paar Wochen für mich selbst fremdschämen.