Lost Internet connection
Es ist schon seltsam, wie unruhig man wird, wenn das Internet mal “nicht da” ist. Das Leben scheint langsamer zu verlaufen – ständig unterbrochen durch das nervöse Aufrufen der “berühmten” Testseite www.heise.de . Ein sicher sehr entwürdigender Anblick. Und dann steht da ein Informatiker und kann nicht mal testweise den Reset-Knopf drücken (denn so viel habe ich von “The IT-Crowd” gelernt, dass zu 98% der Fehler die Lösung “have you tried to turn it off and on again?” heißt). Nach “nur” zwei Tagen konnte ich dann aber den Eigentümer mit meinem “perfekten” Italienisch davon überzeugen, sein System neu zu starten und siehe da – es ging wieder.
Nach dieser Aktion haben wir hier jedoch größere Lastprobleme – was aber auch an dem ständigen Upload unserer Bilder von unterschiedlcihen Devices aus in die Wolke liegen könnte.
Die Verbindungsprobleme haben meine Aktivitäten hier im Blog sehr unterdrückt und daher jetzt eine kleine Zusammenfassung vieler ereignisreicher Tage:
Schloss-(Tor-)Tour
Wenn man einen Reiseführer über das Nonstal und darüber hinaus aufschlägt, trifft man mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auf die Beschreibung einer Burg oder eines Schlosses. Wir haben mehrfach versucht, ein solches zu besichtigen und interessanterweise blieb es bei zwei von drei Anläufen auch wirklich nur bei dem Versuch (daher gibt es von dem Besuch des Castel Cles größtenteils nur Wanderbilder in der Wolke). Anscheinend sind viele Castelli privat bewohnt und somit unzugänglich.
Eine Ausnahme war das Castel Pergine. Dort haben sich zwei Architekten zur “Unruhe” gesetzt und ein Hotel mit jährlich wechselnden Kunstprojekten aufgebaut. Benjamin, mein Vater und ich waren begeistert. Anna und meine Mutter haben sich lieber gar nicht erst dazu gesellt, sondern haben die ehrenvolle Aufgabe des “Mitbringselbeschaffens” in Trient übernommen. Vielen Dank für die Aufopferung
. Fotos des Schlossbesuches gibt es wieder in der Wolke.
Lago di Tovel / Tovelsee
(Wikipedia-Link) Dieser Teil Italiens birgt einige spannende Details, auf welche man nur in den unnötigsten Momenten stößt. Eines davon ist, dass es eben nur die EINE Straße gibt – keine Umgehung, kein kurzer Umweg. Nur ein langer …. . Aber schlussendlich haben wir es dann doch geschafft. Wir waren da und hatten noch 500 Höhenmeter vom Parkplatz zum eigentlichen Ziel vor uns. Alle höher gelegenen Plätze waren schon voll.
Jetzt zeigte sich jedoch ein zweites kleines Detail: viel besuchte und befahrene Orte besitzen hier oft Bus-Shutles. Das ist richtig toll! So erreichten wir entspannt und mit gut gelauntem Kind dieses tolle Panorama. Die Bild-Dokumentation der Tour um den See ist bei in der Picasa-Wolke zu finden.
Santuario di S. Romedio
(Wikipedia-Link) Die beschriebenen Bus-Shuttles sollten uns noch ein zweites Mal das Leben retten oder zumindest erleichtern. Die Aussicht auf eine erneute halsbrecherische Fahrt auf Straßen mit einer Autobreite und vielen Kurven ohne Einsicht aber inklusive Gegenverkehr trübte die Vorfreude auf den Besuch dieses vielstöckigen Klosters. Aber auch hier kamen wir in den unerwarteten Genuss einer Mitfahrgelegenheit.
Bilder des Besuches gibt es wieder in der Picasa-Wolke zu besichtigen. Es ist ein Wahnsinn, was die Leute damals so gebaut haben! Da gibt es insges. SIEBEN Kirchen in einer und das übereinander auf einem Felsvorsprung. Es machte den Eindruck, als ob hier Numenorier am Werk waren. Daneben wurde mir diese Heiligenanbetung zunehmend suspekt. Es ist so traurig zu sehen, dass den Heiligen mehr zugetraut wird als dem direkten Gebet zu Gott. Dafür ist doch Jesus auf die Welt gekommen, oder? Aber, beschämt hat mich der Besuch auch, da viele Briefe und Bilder und Bemerkungen von solch einer Glaubenstiefe zeugen, die ich selbst nicht aufbrigen kann.
Der Deutsche “Zipfel” Laurein
Einer meiner vorherigen Posts beschäftigte sich ja mit meiner vollkommen verqueren Vorstellung des Nonstales und der dort gesprochenen Sprache. Kurz vor Ende des Urlaubes hatten wir jetzt nun doch noch die Möglichkeit, eine deutsche Enklave zu besuchen – das Örtchen Laurein. Leider war unser Besuch dort aber so kurz, dass wir mit keiner einzigen Person wirklich Deutsch reden konnten. Aber die Natur und da speziell die Bergwiesen waren sehr schön - ist ja keine Neuigkeit auf diesem wunderbaren Flecken Erde. Fotos findet ihr …. na ihr wisst schon wo.
Kurze Anmerkungen zum Schluss
Die genannten Fotogalerien bestehe nicht allein aus meinen Bildern, sondern sind Zusammenführungen mehrerer Galerien. Da die Arbeit an den einzelnen Fotos noch nicht abgeschlossen ist, kann es sein, dass sich der Umfang der einzelnen Galerien im Laufe der Zeit ändert. Ein erneuter Blick nach ein paar Tagen kann also lohnend sein.